Jahreshauptversammlung FFW Kaltensondheim

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»Ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele.« So bezeichnete Biebelrieds Bürgermeisterin Renate Zirndt bei der Jahreshauptversammlung der Kaltensondheimer Feuerwehr am 15. Februar Reinhold Salzgeber. Und Kommandant Benno Eschenbacher lobte: Reinhold Salzgeber hat die Wehr seit 40 Jahren mit geprägt und ist auch heute nicht wegzudenken.

Stellvertretender Landrat Robert Finster zeichnete Reinhold Salzgeber für die 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Ehrenzeichen aus. Salzgeber, der auch 18 Jahre lang der stellvertretende Kommandant der Kaltensondheimer Feuerwehr war, sei oft der erste im Einsatz. »Wenn ich bei Alarm ans Feuerwehrhaus komme, sitzt Reinhold bereits im Auto und der Motor läuft«, sagte Eschenbacher. Salzgeber kümmere sich engagiert ums Feuerwehrhaus und erledige viele Arbeiten, die man zwar nicht unbedingt sieht, die aber erledigt werden müssen.

Gerade noch verhindern konnten die Wehrleute aus Kaltensondheim einen größeren Flächenbrand im Bereich des flak Geländes. Camper hatten ihr Lagerfeuer einfach weiter brennen lassen, und wenn nicht jemand dort »rumgeschlappt« wäre und das sich ausbreitende Feuer gemeldet hätte die Folgen hätten schlimm ausfallen können.

Gleich zwei Einsätze hatten die Wehrleute im Januar diesen Jahres: Ein brand in Sulzfeld am Abend und gleich am nächsten Morgen um vier Uhr schon die nächste Sirene: Zimmerbrand in Biebelried. In beiden fällen rückten die Kaltensondheimer zwar aus, weil sie auf dem Alarmierungsplan stehen, kamen aber dann doch nicht zum Einsatz. Aber, so Eschenbacher: Lieber einmal zu viel ausgerückt, als einmal zu wenig.

Hilfe bei der Umrüstung von Satellitenschüsseln, die Füllung zweier Schwimmteiche, aber auch Verkehrsregelung an Fronleichnam, bei der Maibaumaufstellung und beim Maifrankentriathlon, der auch 2012 wieder Kaltensondheim passierte, aber auch die Gemeinschaftsübung mit den anderen Ortsteilwehren in einer Biogasanlage – das Jahr über gab es immer etwas zu tun für die Feuerwehr. besonders erfreut zeigte sich Eschenbacher vom dank der Veranstalter des Triathlon in Form eines Gutscheines: das motiviere, auch 2013 hier wieder den Verkehr zu regeln.

Einer der Höhepunkte des Jahres war das Sommerfest, bei dem am Nachmittag die rund 140 Teilnehmer der Landkreisradtour am Feuerwehrhaus begrüßt und bewirtet werden konnten. Dazu gab es wie alljährlichen Starkbierabend, den Maibaum, die Sonnwendfeier der Feuerwehrjugend, den Kirchweihtanz oder auch den Waldspaziergang, an dem sich in diesem Jahr 80 Teilnehmer aller Altersstufen beteiligten. Nicht nur damit beweist die Feuerwehr, welch wichtige gesellschaftliche Rolle die Feuerwehr im Dorf spielt.

Für 40jährigen aktiven Feuerwehrdienst wurde Reinhold Salzgeber ausgezeichnet; für 30 Jahre: Werner Hager, Wolfgang Eschenbacher und Friedrich Reidlingshöfer; für zehn Jahre Jochen Neubert und Johannes Keppner.

 

Ausgezeichnet: Ehrungen bei der Kaltensondheimer Feuerwehr für langjährigen aktiven Dienst: Johannes Keppner, Robert Finster, Wolfgang Eschenbacher, Reinhold Salzgeber, Friedrich Reidlingshöfer, Werner Hager und Benno Eschenbacher (von links).              

(Text und Foto Haaß)

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