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Tipps zum Umgang mit Bioabfällen in der warmen Jahreszeit

Biebelried, den 01.07.2014
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Sommer - Sonne - Biotonne

 

Richtig kompostiert sind Bioabfälle ein wertvoller Rohstoff. Doch gerade bei warmen Temperaturen kennt man den Är­ger: Die Biotonne riecht gelegentlich oder Maden bevölkern die Tonne. Wer einige Tipps beachtet, kommt mit dem brau­nen Behälter auch gut über die heißen Sommertage.

  • Ein kühler schattiger Platz für die braune Tonne verlang­samt geruchsintensive Abbauvorgänge. Wer diese Mög­lichkeit hat, sollte sie nutzen.
  • Wöchentliche Leerung im Sommer
  • Der verkürzte Leerungsturnus kann dabei helfen, die Hygiene während der warmen Jahreszeit zu verbessern und damit allzu starke Geruchsbildung zu vermeiden. Im Hinblick auf die Müllgebühren gilt folgendes: Mit der Grundgebühr sind bereits 18 Leerungen der Biotonne pro Kalenderjahr bezahlt. Sind diese Inklusivleerungen aus­geschöpft, so kostet eine Zusatzleerung bei der 60-Liter- Biotonne 1,25 Euro. Bei der 120-Liter-Biotonne sind es 2,50 Euro.
  • Feuchtigkeit und nasse Bioabfälle fördern Fäulnisprozesse und üble Gerüche. Deshalb sollten Kaffeefilter, Teeblätter und andere feuchte Küchenabfälle gut abgetropft in Zei­tungspapier eingewickelt werden, bevor sie in den Bioei­mer kommen. Flüssigkeiten gehören überhaupt nicht in die Biotonne.
  • Die Biotonne sauber halten, besonders Rand und Deckel. Hilfreich ist es, wenn das Gefäß nach der Entleerung mit Zeitungspapier oder mit einem Papiersack ausgelegt wird. So wird das Ankleben der Abfälle in der Tonne ver­hindert. Außerdem sollte die Biotonne von Zeit zu Zeit gereinigt werden und trocknen können, bevor neuer Ab­fall hineinkommt.
  • Maden schlüpfen aus Fliegeneiern. Damit die Fliegen erst gar nicht an die Bioabfälle gelangen, sollte der Deckel vom Bioeimer und der Biotonne stets gut geschlossen sein. Das Einwickeln der Bioabfälle in Papier - auch bereits in der Küche - beugt der Eiablage ebenfalls vor. Aber: Zum Sammeln des Bioabfalls dürfen keine Plastiktüten, auch wenn diese nach Herstellerangaben kompostierbar sind, genutzt werden. Nur so kann wertvoller Kompost aus den gesammelten Bioabfällen entstehen.
  • Fallobst ist nicht nur bei Wespen, sondern auch für Flie­gen als
  • Eiablageplatz äußerst beliebt. Wird das Fallobst über die braune Tonne entsorgt, sollte dies erst kurze Zeit vor der Leerung geschehen.
  • Grasschnitt vor dem Einfüllen in die Biotonne bitte im­mer anwelken lassen. Frischer Rasenschnitt verklebt sehr schnell, wird warm, fängt an zu stinken und wirkt wie eine luftundurchlässige Schicht. Dies sollte auch beach­ten werden, wenn Rasenschnitt im eigenen Garten kom­postiert oder zum Mulchen verwendet wird.
     

Abschließend noch eine dringende Bitte

Die organischen Abfälle sollten auf keinen Fall in die Bioton­nen gepresst werden. Die gepressten Bioabfälle fallen beim Schüttvorgang meist nicht oder nur teilweise heraus.

 

 

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