Neues vom Kindergarten Wirbelwind

Vor den Ferien besuchten uns die Handpuppen Mathilda (Schnecke), Willi (Waschbär) und Imse Wimse (Spinne) regelmäßig, um gemeinsam mit den Kindern alle Spielsachen fleißig in Kartons einzupacken, damit diese mit den Dreien in den wohlverdienten Urlaub fahren können. Unser Projekt „Spielzeugfreie Zeit" ist somit nun in vollem Gange. Seit dem 04. Juni hat unser Kindergarten - nach einer Woche Ferien - seine Pforten wieder geöffnet, jedoch frei von jeglichem funktionsvorgebenden Spielzeug.
Gleich an diesem ersten Morgen trafen sich alle Gruppen in der Turnhalle, denn ein Brief der drei Urlauber lag - gespannt darauf, vorgelesen zu werden - im Kindergartenbriefkasten. Nachdem ein Kind diesen aufgeregt herausholen und in die Turnhalle bringen durfte, entdeckten wir gemeinsam in dem Umschlag ein Foto von ihnen in China zusammen mit einem an uns gewidmeten Text. In diesem berichteten sie von ihrer langen Flugreise, dem tollen Essen vor Ort und darüber, dass es ihnen und dem Spielzeug bestens geht. Sie freuen sich auf die nächsten Wochen ihrer Weltreise und versprechen, sich regelmäßig zu melden.
Am folgenden Montag (11.06.) taten sie das dann auch. Sie waren mittlerweile in Australien angekommen. Auch dazu erstatteten sie den Kindern einen kurzen Bericht und legten ein Foto, mit Kängurus im Hintergrund, bei.
Nun sind sie weitergereist nach Südafrika - auch das teilten sie uns wieder Montagmorgen (18.06.) in Briefform und einem beigelegten Foto mit, auf welchem sie zusammen mit Giraffen zu sehen sind.
Wir sind gespannt, wohin es unsere drei Handpuppen in den nächsten Wochen noch verschlagen wird und freuen uns gespannt auf die montägigen Briefe.
Inzwischen sind nun fast drei Wochen unseres Projektes vergangen, in denen die Kinder die Erfahrung machen durften, sich ohne funktionsvorgegebenes Spielzeug zu beschäftigen.

Die Zwischenanalyse besagt - es klappt. Alltags- und Naturmaterialen veranlassen die Kinder dazu, ihrer Fantasie, ihrem Ideenreichtum und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
Soziale Beziehungen werden gestärkt, Entscheidungen werden gemeinsam erarbeitet und Problemstrategien entwickelt. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.
 

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