Feuerwehrjugend beeindruckt – Neubau Feuerwehrhaus greifbar nahe

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Bild zur Meldung: Feuerwehrjugend beeindruckt – Neubau Feuerwehrhaus greifbar nahe

Dass die Biebelrieder Feuerwehr im Verhältnis zu ihrer Größe alljährlich viele und auch „harte“ Einsätze wegen der Nähe der Autobahnen fahren muss, das ist bekannt. Beeindrucken konnten die Feuerwehrler in ihrer Hauptversammlung am 5. März die Gäste diesmal aber mit ihrer sehr aktiven Jugendarbeit.

„Das habe ich bei anderen Feuerwehren so noch nicht gesehen“, lobte denn auch Landrätin Tamara Bischof diese Jugendarbeit und auch stellvertretender Bürgermister Joche Kuhstrebe und Kreisbrandrat Roland Eckert zeigten sich beeindruckt, angesichts der vielen Aktivitäten, die Jugendbeauftragter Andreas Erb in der Versammlung vortrug.

Ob das eine Fahrradtour zur Sonnwendfeier der Kollegen in Kaltensondheim, der Besuch der Berufsfeuerwehr in Würzburg oder der Meldezentrale war, die Begleitung des Martinszugs mit Fackeln, oder das Zeltlager in Fahr immer stand die Kameradschaft im Mittelpunkt. Aber auch er Besuch einer Disco oder eines Fastfood-Restaurants war nicht einfach nur Spaß: Vor dem Vergnügen stand eine Besichtigung, vor allem der Brandschutzeinrichtungen. Und so war der Besuch des Klettergartens auch nicht einfach nur der Gaudi wegen den jungen Feuerwehrleuten, insgesamt zwölf an der Zahl, darunter vier Mädchen, sollte so auf spielerische Weise die Höhenangst genommen werden. Klar, dass es bei den wöchentlichen Treffen auch um Feuerwehrarbeit ging und so fast nebenbei wurde sogar das Feuerwehrhaus gereinigt. Welchen Stellenwert die Jugend in der Biebelrieder Feuerwehr hat, zeigte denn auch die Jahreshauptversammlung: Eigens für die Jugend wurde das Essen vorgezogen, denn bis zum regulären Ende der Sitzung konnte kaum einer der Jugendlichen bleiben am nächsten Tag war ja Schule. Für die Landrätin ist diese Jugendarbeit die wichtige Basis für die Zukunft der Wehr in Biebelried.

Und dass die notwendig ist, zeigte sich beim Bericht des Kommandanten Matthias Manger: Nach relativ ruhigem Jahresbeginn waren die Wehrleute in der zweiten Jahreshälfte umso mehr gefordert: Da gab es einen Unfall auf der A3 gleich mit neun Verletzten im Juni, da mussten im August eingeklemmte Personen  geborgen  werden,  Sturmschäden auf der Autobahn behoben und bei weiteren Unfällen technische Hilfeleistung gewährt werden.

Um fit für die Einsätze zu sein, gab es natürlich immer wieder Übungen und Schulungen. Besonders erwähnte Manger die Truppmannausbildung zusammen mit den Kameraden aus Kaltensondheim und Westheim.  Insgesamt 29 Feuerwehrleute aus den Biebelrieder Ortsteilen legten diese erfolgreich ab und hatten dazu ein halbes Jahr lang jeden Sonntag den Unterricht besucht.

Für den Verein, so Vorsitzender Reinhold Kleinschrodt, stand im vergangenen Jahr die Planung des neuen  Feuerwehrhauses im Mittelpunkt.  Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde könnte dieser seit vielen Jahren gehegte Wunsch doch bald in Erfüllung gehen. Kommandant Manger präsentierte dazu Zeitungsausschnitte aus dem Jahr 1983, als das jetzt noch aktuelle Feuerwehrhaus auch schon als Provisorium bezeichnet wurde. Bürgermeister Kuhstrebe bestätigte den Fortschritt der Planungen. Vorbehaltlich der Förderungszusagen könnte in Biebelried ein neues Feuerwehrhaus mit drei Stellplätzen entstehen. Kuhstrebe appellierte aber auch an die Kameraden, sich beim Bau mit Eigenleistung zu beteiligen.

Bei den Ehrungen wurde Josef schwind für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Seit 35 Jahren ist Albin Schömig bei der Wehr, Alexander Brandmann, Manfred Kleinschrodt, Clemens Klaus und Thomas Roth wurden für je 25 Jahre von Landrätin Tamara Bischof geehrt.

 

 

Bildunterzeile: Eine ganze Reihe an langjährigen Feuerwehrleuten konnte Landrätin Tamara Bischof am Montagabend in Biebelried auszeichnen: Manfred Kleinschrodt, Vorsitzender Reinhold Kleinschrodt, Alexander Brandmann, Tamara Bischof, Kommandant Matthias Manger, Josef Schwind und Thomas Roth.          

 TEXT UND FOTO: Robert Haaß

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