Jahreshauptversammlung FFW Biebelried

Jahreshauptversammlung FFW Biebelried  (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Jahreshauptversammlung FFW Biebelried

Feuerwehr will beim Bau des eigenen Hauses helfen

 

Feuerwehrdienst in Biebelried ist keine leichte Aufgabe. Die nahegelegenen Autobahnen und die Bundesstraße, die am Ort entlangführt, lassen die Wehr häufig ausrücken – und das rund um die Uhr. Allein elf der 15 Einsätze im vergangenen Jahr führten die Biebelrieder zu jenen Unfallschwerpunkten. Die Zahl lag noch unter dem Durchschnitt der Vorjahre, in denen zwei Einsätze im Monat die Regel waren. In den ersten zehn Tagen 2013 bestätigte sich dagegen die Langzeitstatistik, als die Feuerwehrleute gleich dreimal alarmiert wurden. Viele Übungen und Schulungen halfen den 46 Aktiven und 14 Jugendlichen, sich für den Ernstfall zu rüsten, wie sich aus dem Bericht des Kommandanten Matthias Manger bei der Hauptversammlung am 4. März im Rathaussaal ergab. Um den Nachwuchs an die Feuerwehr zu binden, hatten die Jugendbeauftragten Andreas Erb und Andreas Weberbauer zahlreiche Aktionen angeboten.

 

Ein Thema war auch das neue, langersehnte Feuerwehrhaus, für das die Planungen inzwischen abgeschlossen sind und die Baugenehmigung erteilt ist. Der Spatenstich  wird erfolgen, sobald die staatlichen Förderungen bewilligt sind. Bürgermeisterin Renate Zirndt teilte mit, dass die Gemeinde die erforderlichen Nachweise vor mehr als drei Monaten bei der Regierung von Unterfranken eingereicht habe: »Wir haben vor kurzem telefonisch ein positives Signal von der Regierung erhalten und warten nun auf Post, damit wir loslegen können.« Im Gemeinderat war zuletzt die Frage aufgekommen, mit welchen Eigenleistungen sich die Feuerwehr am Bau beteiligen werde, damit die Kosten für die Gemeinde geringer ausfielen.

Der  Vorsitzende  des  Feuerwehrvereins Reinhold  Kleinschrodt stellte die Mitarbeit der Feuerwehr in Aussicht, solange sich die Tätigkeiten im Rahmen der Möglichkeiten befänden: »Die Einrichtung und die Wandgestaltung der Gemeinschaftsräume übernehmen wir gerne«, erklärte Kleinschrodt. »Hoch- und tiefbauarbeiten können wir jedoch schwerlich leisten, da wir selbst keine Fachkräfte am Bau sind.« Kreisbrandrat Roland Eckert empfahl, die bayernweit gültige Ehrenamtskarte zu beantragen, die Feuerwehrleuten und anderen ehrenamtlich tätigen verschiedene Vergünstigungen, etwa in Museen, Freizeitparks und Schwimmbädern, ermöglicht. Eckert hatte zudem ein silbernes Ehrenzeichen mitgebracht, mit dem er Gerhard Roth für 25-jährigen Feuerwehrdienst auszeichnete.

 

Auf dem Bild: Lange im Einsatz - Der Biebelrieder Gerhard Roth (rechts) erhielt von Kreisbrandrat Roland Eckert das Ehrenzeichen für 25-jährigen Feuerwehrdienst.  

 

Text und Foto: Michael Kämmerer

Weitere Informationen

Einstellungen für mehr Barrierefreiheit

Schrift

Schrift­größe

100%

Kontrast

Kontraste

Inhalts­einstellungen